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Deutschunterricht trifft Stadtgeschichte – Klasse 8 unterwegs im Stadtmuseum

Wie fühlt sich Nachkriegszeit wirklich an? Dieser Frage ist unsere 8. Klasse im Grundkurs Deutsch nachgegangen.

Im Unterricht haben wir uns mit Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert beschäftigt: „Nachts schlafen die Ratten doch“, „Das Brot“ und „Die Küchenuhr“. Wir untersuchten typische Merkmale, die Textstruktur und übten fleißig das Schreiben von Inhaltsangaben. Natürlich immer mit Blick auf die Zeit nach 1945. 

Von den zerstörten Großstädten gingen wir einen Schritt weiter – direkt vor unsere Haustür: nach Meppen. Am Freitag, den 13. Februar (keine Sorge, es ging alles gut!), besuchten wir das Stadtmuseum. 

Frau Lorenz, die Museumsleiterin, hatte eine spannende Stationsarbeit vorbereitet. Wir erfuhren von der Zerstörung der Propsteikirche und von gesprengten Brücken, formulierten Telegramme auf Deutsch und Englisch und packten symbolisch Care-Pakete wie die Amerikaner nach dem Krieg. Geschichte wurde plötzlich ganz nah – und sehr greifbar. 

Ein gelungener Ausflug, der gezeigt hat: Literatur und lokale Geschichte passen perfekt zusammen.